Einsatzbereiche

Vier Szenarien, eine Plattform

Jedes Szenario hat seine eigene Abrechnungslogik, seine eigenen Nutzergruppen und seine eigene Wirtschaftlichkeitsrechnung.

Firmenladen und Heimladen

Mitarbeitende laden am Standort und Dienstwagen an der privaten Wallbox. NeuraCharge erfasst beides, trennt privat von dienstlich und liefert die Grundlage für die Rückerstattung – direkt in die Lohnverrechnung.

Für Unternehmen

Standortbetreiber und Businessparks

Mieter, Besucher und Lieferanten laden auf Ihrem Gelände. Sie bestimmen die Konditionen, verkaufen Ihren Strom kWh-genau und holen die Investition über die Ladeerlöse wieder herein.

Für Standortbetreiber

Wohnbau und Hausverwaltung

Laden in der Tiefgarage, ohne dass der Hausanschluss an die Grenze kommt. Jeder Mieter wird verbrauchsgenau abgerechnet, die Werte gehen automatisch in Ihr Hausverwaltungstool.

Für Hausverwaltungen

Hotellerie

Gäste laden bei der Ankunft, ohne an die Rezeption zu müssen – ad hoc per QR-Code, zu Ihren Preisen. Die Abrechnung läuft über Ihre Hotelsoftware statt über Ihr Personal.

Für Hotels

Gemeinsamer Nenner

Was in jeder Branche gleich bleibt

So unterschiedlich die vier Szenarien sind – vier Anforderungen tauchen in jedem Projekt auf.

Nachvollziehbare Abrechnung

Jeder Ladevorgang wird einem Nutzer zugeordnet und nach geladenen kWh abgerechnet – automatisch, nachvollziehbar und ohne dass jemand Zählerstände abtippt.

Unabhängig von der Hardware

NeuraCharge spricht über OCPP mit Ladestationen jedes Herstellers. Sie binden sich weder an einen Wallbox-Hersteller noch an einen Energieversorger.

Anschlussleistung im Griff

Lastmanagement verteilt die vorhandene Leistung dynamisch auf alle Fahrzeuge. So passen mehr Ladepunkte an dieselbe Leitung, statt den Anschluss ausbauen zu müssen.

Zahlen, die Sie vorzeigen können

Verbrauch, Erlöse, Auslastung und CO₂ pro Standort, Nutzergruppe oder Zeitraum – als Auswertung im Portal oder als Export für Ihr Reporting.

Der Unterschied zwischen den vier Szenarien liegt fast nie in der Ladestation, sondern in der Frage, wem der Strom gehört und wer ihn am Ende bezahlt. Beim Firmenladen fließt Geld vom Unternehmen zum Mitarbeitenden zurück, weil dieser den Dienstwagen zuhause lädt. Im Businesspark fließt es in die andere Richtung: Sie verkaufen Ihren Strom an Mieter und Besucher und amortisieren damit die Anlage.

In der Wohnanlage geht es weder um Gewinn noch um Rückerstattung, sondern um eine saubere Weiterverrechnung über die Betriebskosten – und um einen Hausanschluss, der zehn Fahrzeuge verträgt, ohne verstärkt zu werden. Im Hotel ist Laden dagegen ein Gästeservice: Es muss ohne Registrierung funktionieren und darf an der Rezeption keine einzige Minute Mehrarbeit erzeugen.

Technisch steht unter allen vier Fällen dieselbe Plattform: das CPMS-Portal für Verwaltung und Abrechnung, die App für die Menschen am Ladepunkt und Smart Charging für Leistung und Stromkosten. Wie diese Bausteine zusammenspielen, steht auf der Seite Produkte.

Häufige Fragen

Fragen aus der Praxis

Die vier Seiten sind Beispiele, keine Produktvarianten – darunter liegt immer dieselbe Plattform. Mischformen sind eher die Regel als die Ausnahme: ein Gewerbepark mit Wohnungen darüber, ein Hotel mit Mitarbeiterparkplatz, ein Betrieb, der auch Kunden laden lässt. Schildern Sie uns Ihren Standort, dann ordnen wir das gemeinsam ein.

Ja. Tarife werden je Nutzergruppe festgelegt, sodass etwa Mieter günstiger laden als Besucher oder Mitarbeitende anders abgerechnet werden als Gäste. Ad-hoc-Laden per QR-Code läuft zu einem eigenen Preis und braucht keine vorherige Registrierung.

Dann greift das Lastmanagement: Die verfügbare Leistung wird dynamisch auf die angesteckten Fahrzeuge verteilt, statt den Anschluss zu überlasten. Prioritäten lassen sich setzen, und wer früher weg muss, kann bevorzugt werden. Ein Netzausbau ist damit in den meisten Fällen nicht nötig.

Ja. Ad-hoc-Laden funktioniert per QR-Code direkt an der Ladestation, ohne Konto, App-Installation oder Bindung. Bezahlt wird sofort, abgerechnet wird nach geladenen kWh zu dem Preis, den Sie hinterlegt haben.

Dafür gibt es die Schnittstellen des Portals: in ERP- und Buchhaltungssysteme, in die Lohnverrechnung, in Hausverwaltungstools und in Hotelsoftware. Die Ladedaten landen dort, wo Sie ohnehin abrechnen, statt in einem zweiten System gepflegt zu werden.

Steht die Hardware bereits und unterstützt sie OCPP, ist die Anbindung an das Portal eine Sache von Tagen, nicht Monaten. Bei neuen Standorten bestimmt in der Regel die Elektroinstallation den Zeitplan – dabei arbeiten wir mit Elektrikern aus unserem Partnernetz zusammen.

Erzählen Sie uns von Ihrem Standort

Wie viele Ladepunkte, welche Hardware, wer lädt – mehr brauchen wir nicht, um Ihnen zu sagen, wie die Abrechnung bei Ihnen aussehen würde.

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